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Ostsee-Frühling

Heringsdorf – heirafsassa juchhe! Es geht lustig zu in diesem Ostende der Insel Usedom! Ein starkes Bewusstsein davon rinnt einem sofort jugendlich kitzelnd durch die Adern, sobald man die Doppelstadt jenes reizenden bunten Fleckens voll Jugendlust und Übermut, voll Spiel und Flirt, voll Tanz und Gesang, voll Frauenschönheit und Männersehnsucht betritt. Denn dieses jauchzende Seebad klafft halb unbewusst in zwei Kolonien auseinander. … weiterlesen

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Österreichs diplomatische Aktion in Belgrad

Nach Wiener Meldungen ist die beabsichtigte Demarche in Belgrad noch für diese Woche, spätestens für den Anfang der kommenden Woche zu erwarten und es ist nicht ohne Interesse, dass auch die bereits die Gesandten der Tripelentente bei der serbischen Regierung zu Gunsten einer wirksamen Bekämpfung der anarchistischen Umtriebe vorstellig geworden sein sollen. … weiterlesen

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Die bevorstehende österreichische Note an Serbien

Die Wiener Blätter berichten heute, laut telegraphischer Meldung, der Schritt des österreichisch-ungarischen Gesandten in Belgrad, Baron Giesl, werde noch in dieser Woche erfolgen. Es sei zu erwarten, dass wenn Serbien offiziell jede Gemeinsamkeit mit der hochverräterischen Agitation in Bosnien ablehne, auch demjenigen Serben ein Licht aufgehen wird, die jetzt durch die Zweideutigkeit der serbischen Politik sich irreführen lassen. … weiterlesen

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Der schöne Krieg

„Darum ist der Krieg die hehrste und heiligste Äußerung menschlichen Handelns … Verlachen wir also aus vollem Halse alte Weiber in Männerhose, die den Krieg fürchten und darum jammern, er sei grausig oder hässlich. Nein, der Krieg ist schön.“ – Otto v. Gottberg in der „Jungdeutschland-Post“. … weiterlesen

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Unsere Kinder auf Ferienreisen

„Wohnt ihr auch in einem erstklassigen Hotel?“ – mit diesen Worten begrüßte uns der elfjährige Karl, als er von Grindelwald für einige Tage zu uns nach Wengen auf Besuch kam. „Junge, es wird auch für dich gut genug sein“, war meine Antwort und seine Eltern lächelten. Sie fanden die Frage ihres Sohnes gar nicht unnatürlich. … weiterlesen

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Der österreichische Schritt in Belgrad

Wien, 9. Juli

Man nimmt hier an, die in Serajewo geführte Untersuchung werde in einer Woche abgeschlossen sein, das Ergebnis soll sofort veröffentlicht werden. Schon das bisherige Ergebnis der Untersuchung liefert, wie verlautet, Anhaltspunkte dafür, dass das Zentrum der in Bosnien betriebenen großserbischen Bewegung sich in Belgrad befindet.

Gravierende Momente weisen auf gewisse militärische Kreise in Serbien hin. Die serbische Regierung wird unmittelbar nach dem Abschluss der Untersuchung von deren Ergebnis in Kenntnis gesetzt werden und man erwartet hier von der serbischen Regierung, dass sie den Sachverhalt prüfen und die Schuldigen bestrafen werde. Außerdem soll, wie die „Neue Freie Presse“ erfährt, durch eine Demarche festgestellt werden, ob die serbische Regierung in der Lage ist, Garantien dafür zu geben, dass das ruhige Nebeneinanderleben beider Staaten durch die von Serbien ausgehende und nach Österreich-Ungarn getragene großserbische Agitation in Zukunft nicht gestört wird. Es seien einfache Selbstverständlichkeiten, um die es sich bei dieser Demarche handele, die alle politische Nebenabsichten ausschließen. Die serbische Regierung habe es in der Hand, diese Auseinandersetzung zu einer rein freundschaftlichen zu gestalten, da von ihr nichts anderes verlangt werde, als worauf jeder Staat Anspruch hat: Nichteinmengung in die inneren Angelegenheiten des anderen Staates. Offiziös wird erklärt, die Demarche werde keinerlei Eingriff in die staatliche Oberhoheit Serbiens bilden. Nichts werde der serbischen Regierung zugemutet, was wie ein Affront oder eine Demütigung ausgelegt werden könne. … weiterlesen