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Der Sieg bei Ortelsburg

Unseren großen Erfolgen im Westen gegen die verbündeten Franzosen, Belgier und Engländer schließt sich jetzt ein herrlicher Sieg unserer tapferen Truppen an, welche seit Wochen sich gegen die Überfälle überlegener russischer Streitkräfte in unserem Ostpreußen mehren. … weiterlesen

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Die siegreiche dreitägige Schlacht

Aus dem Osten, 29. August

Fesselnde Bilder entrollten sich gestern in der achten Abendstunde auf dem Bahnhof. Vier lange Züge gingen fast gleichzeitig ab, einer mit frischen Truppen, auch Kavallerie, zur nahen Front, ein leerer Sanitätszug zum gleichen Ziel, um neue Verwundete zu holen, ein dritter mit leichter Verwundeten nach Bromberg, ein vierter im Schmuck frischen Laubes mit Rekruten zur Ausbildung. Die angehenden Krieger jubelten den kampferprobten Verwundeten zu: „Bald sind wir an eurer Stelle!“ „Nein,“ lautete es zurück, „wir sind eher wieder da wie ihr, wir feiern Gedanksfest in Feindesland!“ … weiterlesen

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Sieg in Ostpreußen!

Amtlich wird bekanntgegeben:
Unsere Truppen in Preußen unter Führung des Generalobersten v. Hindenburg haben die vom Narew vorgegangene russische Armee in der Stärke von fünf Armeekorps und drei Kavalleriedivisionen in dreitägiger Schlacht in der Gegend von Gilgenburg und Ortelsburg geschlagen und verfolgen sie jetzt über die Grenze.

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Geld und Vermögen in Kriegszeiten

Ist das Papiergeld irgendwelcher Gefahr einer Entwertung in Kriegszeiten ausgesetzt?
Diese Frage ist mit ziemlicher Bestimmtheit zu verneinen. Im Falls eines ununterbrochen siegreichen Vordringens unserer Truppen in Feindesland selbstverständlich nicht. Aber auch wenn unsere Waffen Unglück haben sollten, ist noch immer mit großer Wahrscheinlichkeit darauf zu rechnen, dass unser Papiergeld (das eigentlich gar keins ist) seinen vollen Wert bewahren werde. Wir dürfen diese Erwartung aussprechen im Hinblick auf die Geordnetheit unseres gesamten Finanz- und Bankwesens, aber auch in Erinnerung an ähnliche Fälle der Geschichte, namentlich an die Erfahrungen, die im Kriege 1870/71 in Frankreich gemacht worden sind. Damals waren die Noten der Bank von Frankreich ebenfalls für uneinlösbar erklärt worden, und trotzdem haben sie i Inlande ihren Wert unverminderlich erhalten, sind sie überall, auch in den von den deutschen Truppen besetzten Gebieten mit vollem Wert umgelaufen, während ihr sogenannter Außenwert, das heißt ihre Geltung fremden Valuten gegenüber, in der ungünstigsten Zeit nur um wenig Prozent unter Pari sank. Was Frankreich damals gekonnt hat, werden wir heute, denke ich, doch auch noch fertig bringen! … weiterlesen

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Begegnung des Kaisers mit der Kaiserin

Großes Hauptquartier, 28 August

Die Kaiserin ist heute mit dem Kaiser im Schloss des Freiherrn vom Stein nachmittags zusammengetroffen. Dann fuhr der Kaiser zurück zum Hauptquartier. Die Kaiserin besucht in den Städten und der Umgegend des Hauptquartiers die Lazarette und bringt den Verwundeten Blumen. … weiterlesen