Pferderennen

Pferderennen im Grunewald

Rennen im Grunewald

Die brave Orchidee II, deren Wiedererscheinen auf der Rennbahn heute dem Kincsem-Rennen eine besondere Bedeutung verleiht, ist, schon äußerlich nicht die prangende Schönheit, die man sich unter ihrem Namen vorstellt, im Oppenheimischen Stalle das Mädchen für alles. Voriges Jahr hat sie oft genug für die Hengste ihres Stalles einspringen müssen, einmal sogar für Dolomit Pace gemacht in einem Rennen, dass sie, wäre die Stute für eigene Rechnung gegangen, sicherlich gewonnen hätte, während Dolomit versagte, und zu guter Letzt, als Cfardas und Majestic lahm geworden waren, hat die zähe Galtee-More-Tochter sogar das Saint-Leger für die rote Jacke mit den blauen Ärmeln gerettet. … weiterlesen

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Pferderennen im Reich

Die Doberaner Rennbahn hat heute ihren zweiten Renntag Die Beteiligung der Ställe übertrifft die der früheren Jahre, allerdings fehlen die großen Ställe wie Oppenheim, Haniel, Weinberg ganz. Die Hauptprüfung, das Friedrich-Franz-Rennen, gibt Rauchtopaz eine gute Chance, der im Schwabenpreis mit dem fünf Pfund weniger tragenden Logarithmus totes Rennen vor Royal Blue, Rübezahl usw. lief; in L‘Amour sollte der Hauptgegner stecken. In dem gut dotierten Pauls-Rennen für die Zweijährigen dürfte Graditz die Oberhand behalten, in den anderen Rennen verweisen wir auf Indigo, Dürkheim, Fischotter und Samum. … weiterlesen

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Sport und Jagd

Rennen zu Hoppegarten, 15. Juli

Der Besuch der gestrigen Rennen wurde durch die glühende Sonnenhitze beeinträchtigt und auch die Pferde machten bisweilen den Eindruck, als ob ihre Schnelligkeit unter den sengenden Sonnenstrahlen zu leiden hätte. So machte die Pace im Danubia-Rennen, einer der beiden Hauptkonkurrenzen, einen recht müden Eindruck und in langsamer Fahrt zeigte Askania, die unter ihrem leichten Gewicht ihr Heil in einem scharfen Tempo hätte suchen müssen, dem Fünferfelde den Weg. … weiterlesen

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Pferderennen im Grunewald

Der große Preis von Berlin

Es war einer der sonnerfüllten Julitage, die den Himmel blauer, das Grün des Rasens leuchtender und die Augen der Menschen strahlender erscheinen lassen, als sie es in Wirklichkeit sind. Aus der Buntheit, die das Publikum in die ausgedehnten Räume der Grunewaldbahn brachte, hob sich immer deutlicher das Weiß heraus, das in den Kostümen und Kleidern der Damen dominierte. Weiß war tonangebend, weiß vom Reiherbusch bis zu den Schuhen, oder weiß mit schwarz kombiniert in Umhang oder Cape. Es war das Bild der großen Tage des Rennsports, wenn man auch gerade vom Großen Preis von Berlin nichts Großes erwartete. Kaum dass die übliche Spannung, die sich vor jedem Rennen bemerkbar macht, eine Nuance intensiver wurde, als sich die Kandidaten für den Großen Preis auf die Bahn begaben. … weiterlesen

Pferderennen

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Rennen zu Grunewald

Man muss mit dem Erzählen von hinten anfangen, denn so etwas wie sich gestern im letzten Rennen, dem Preis von Charlottental, ereignete, ist noch nie dagewesen, wenigstens nicht auf einer der großen Berliner Bahnen. Man denke, sechs Rennen sind vorüber, sechs Favoriten sind geschlagen, und alles stürzt sich, in der Hoffnung, den Schaden einigermaßen wieder gut zu machen, auf den siebenten, auf Waldteufel, denn der Braditzer konnte das Rennen nach menschlicher Berechnung kaum verlieren; höchstens dass Mormone ihm ein bisschen gefährlich würde. Aber alles klappt, klappt sogar schön. Man sieht das Feld mit Centaur, Sauerfüß und Waldteufel in Front losgehen, wird aber doch stutzig, als man bemerkt, dass Mormone nach einigen hundert Metern von seinem Reiter ausgepullt wird. … weiterlesen

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Trabrennen in Petersburg.

# Petersburg, im Juni.
Eine Woche vor Ostern schloss der hiesige Trabrennverein seine „Wintersaison“ von sechzig Renntagen, um zwei Tage nach dem Fest mit seinem „Frühjahrsmeeting“ neu einzusetzen, dass bis Ende Mai dauerte. … weiterlesen