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Letzte Regatten

Die letzten Tage der Kieler Woche

Travemünde, 6. Juli

Bei leichtem Südwest begann heute vor Travemünde die Serie der Wettfahrten, die der Lübecker Jachtklub für kleinere Jachten als Schluss der Kieler Woche ausgeschrieben hatte. Die größeren Jachten haben Ruhetag, um sich für die morgen Vormittag beginnende Seewettfahrt von Travemünde nach Warnemünde vorbereiten zu können. … weiterlesen

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Kieler Woche

Die Seewettfahrt vor Travemünde

Die heute vom Norddeutschen Regattaverein und Lübecker Jachtklub veranstaltete Seewettfahrt auf der auf der Neustädter Bucht war für Travemünde wie immer ein großes Ereignis, wenn auch der Zustrom der Fremden wegen der Abwesenheit des Kaisers nicht so stark als sonst war. Auch rief das Fehlen der „Hohenzollern“ mit ihren Begleitschiffen sowie der sonst regelmäßig von Kiel mit herüberkommenden ausländischen Dampfjachten eine Lücke im Gesamtbilde hervor. … weiterlesen

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Regatten

Kieler Woche

Kiel, 30. Juni

Der Abreise des Kaisers und der Kaiserin ist jetzt auch die Abfahrt der englischen Flotte gefolgt und die Förde bietet, wenn auch die Sportjachten noch vollzählig beisammen sind, nicht mehr den Eindruck, den sie noch vor wenigen Tagen machte. Die heutige Regatta, die wie am Dienstag üblich, nach Eckernförde führte, begann vormittags, 10 Uhr mit dem Start der großen Jachten und Bulks. … weiterlesen

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Jachten mit Trauerbeflaggung

Kieler Woche

Mit dem Kaiser und der Kaiserin haben viele der sonst gern gesehenen Gäste Kiel verlassen. Die Startdampfer, die Richterdampfer, die Begleitfahrzeuge und alle Dampfjachten, die direkt an den Rennen beteiligt sind, fahren zum Zeichen der Trauer über den Tod des österreichischen Thronfolgerpaares nicht anders, als die Flagge halbstock gesetzt. … weiterlesen

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Rennen in mehreren Klassen gesegelt

Die Wettfahrten in der Kieler Föhrde

Kiel, 26 Juni

Die heutige Seewettfahrt des kaiserlichen Jachtklubs auf der Kieler Föhrde fand bei einem einwandfreien Nordwest von 7-8 Metern Stärke statt. Der Kaiser hatte sich bereits in der Frühe an Bord seiner Jacht „Meteor“ begeben, auf der als Gäste des Kaisers Lord Braffey, Admiral Warrender und eine Reihe von Offizieren der englischen Kriegsschiffe bald darauf erschienen. Vor dem Start brach auf dem „Meteor“ eine Rac des Topsegels; … weiterlesen

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Der erste Regattatag hat begonnen

Die Kieler Woche

Die heutigen Wettfahrten, mit denen die Kieler Woche ihren eigentlichen Anfang nahm, hatten unter ausgesprochener Windstille zu leiden, so daß zum Beispiel die Jachten der kleineren Klassen auf dem Dreieckskurs von Friedrichsort bis nach Kiel 4 hinauf lange Zeit hindurch nicht imstande waren, gegen den in die Förde hineinstehenden Strom aufzukreuzen. Die Auffahrt der großen Klassen wurde durch diese plötzlich einsetzende Flaute derart beeinflußt, daß von den Zwölfer-Jachten nur die „Steas“ des Kommerzienrats Horn rechtzeitig an der Startlinie am Feuerschiff erschien. „Heti“ erreichte den Start erst mit 5,20 Minuten Verspätung, während „Elbullan“ 7 Minuten zu Spät kam und „Istar“ überhaupt nicht am Start erschien. – Von den bisher ausgetragenen Wettfahrten der kleineren Klassen siegte in der 8-Meter R Klasse „Unda“ in 4:42:23 vor „Astrid“ (4:42:33) und gewann damit den Ehrenpreis der Stadt Kiel für die schnellste Jacht der 8-Meter R Klasse. In der 7-Meter R Klasse siegte „Hanne“ in 4 Stunden 43 Minuten 16 Sekunden vor „Star III“ (4 Stunden, 38 Minuten, 51 Sekunden), in der 6-Meter R Klasse „Netz“ vom Berliner Jachtklub in 4 Stunden 33 Minuten vor „Ilse IV“ (4 Stunden 34 Minuten 15 Sekunden), „Hans Jürgen III“ (4 Stunden 35 Minuten 54 Sekunden) und „Nurdug IV“ (4 Stunden 38 Minuten 2 Sekunden). In der 5 Meter R Klasse siegte „Hannchen“ in 3:49:07. In der Sonderklasse starteten um den Samoa-Pokal des Kaisers die sechs genannten Jachten. Die Hamburger Jacht „Tolsn XVII“ wurde vom Prinzen Heinrich gesteuert, während sich in der Jacht des Prinzen Eitel Friedrich „Elisabeth“ Weitzmann am Steuer befand. Nach dem ersten Kreuzgang lag die Berliner Jacht „Resi V“ des Herrn Stahn bereits in Front und gab die Führung bis zum Ziel nicht wieder ab. An zweiter Stelle lag „Cunuka“ , des Herrn Arons, die diesen Platz gleichfalls bis zum Schluß behielt, während der „Hecht“ der Herren Berje und Kaiser am Schluß der zweiten Runde sich vor „Elisabeth“ auf den dritten Platz legte, den er bis ins Ziel behielt.
In der Wettfahrt der großen Rennklassen, der 19- und 12-Meter R Jachten, auf einem Schleifenkurs bis zur Hügge-Sand gewann in der ersten Klasse „Mendusa“ des Grafen Thiele Winkler in 7:4:21 vor „Ellinor“. Von den 12-Meter R Jachten siegte „Steaf“ in 4:52:07 vor „Sibyllan“ (5:02:39) und „Heti“ (5:11:52).
Die interessanteste Wettfahrt des ersten Kieler Regattatages war unstreitig der Kampf der „Fünfzehner“ um den Commodore-Pokal. Die englische Jacht „Pamela“ hatte sich etwas inkorrekt am Start die Führung gegen die Hamburger Jacht „Isabel Alexandra“ gezwungen, fiel auf der ersten Kreuztour jedoch hinter diese und die Verteidigerin des Preises „Paula III“ zurück, auf den Kurven der zweiten Runde gelang es ihr nochmals, an letzter vorbeizukommen, doch schnitt die Verteidigerin auf dem zweiten Kreuzgang, auf dem sie sich von den beiden Gegnern trennte, am besten ab. Die Zweiten waren: „Paula“ 5:38:12, „Isabel Alexandra“ 5:39:15, „Pamela“ 5:40:03. Die Übrigen waren nicht gestartet. Die Zeiten der Sonderklasse waren: „Resi“ 3:44:54, „Cunula“ 3:45:55, „Hecht“ 3:46:45, „Elisabeth“ 3:47:19 „Tilln“ 3:57:33, „Jutta“ 4:02:07.