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Fette

Fette

Fettarten verschiedenster Form sind im Tier- und Pflanzenkörper vorhanden und bestehen immer ungefähr aus 76,5% Kohlenstoff, 12% Wasserstoff und 11,5% Sauerstoff; sie heißen dieser Zusammensetzung wegen Kohlenwasserstoffe.

Fettarten verschiedenster Form sind im Tier- und Pflanzenkörper vorhanden und bestehen immer ungefähr aus 76,5% Kohlenstoff, 12% Wasserstoff und 11,5% Sauerstoff; sie heißen dieser Zusammensetzung wegen Kohlenwasserstoffe.
Von den tierischen Fetten sind die wichtigsten Speisefette: die aus dem Fettgehalt der Milch gewonnenen Butter, der harte Tal und das weichere Schweinefett, sowie das ganz weiche Gänsefett. Aus der Butter gewinnt man durch Ein kochen das harte Butterschmalz und aus einer Verarbeitung des Talgs mit Milch die Margarine.
Von Pflanzenfetten kommt vorwiegend das Olivenöl in Betracht, ferner in beschränkter Weise Leinöl, Kokusnuß-Öl, Erdnuß-Öl, Baumwollkern-Öl und neuestens das Sanin, das reinste Kokusnuß-Öl, das eine große Zukunft haben dürfte.
Der anfänglich angenehme Geruch der Speisenfette zersetzt sich, wenn Licht und Luft auf das Fett einwirken, oft in kurzer Zeit in unangenehme Gerüche von oft scharfem, widrigem Charakter, der sich auch dem Geschmack mitteilt. Man bezeichnet diese Umwandlung mit „ranzig werden“. Je weniger fremde Bestandteile neben dem eigentlichen Fett vorkommen, um so weniger wird dies „ranzig“. Das fast ganz von Nebenstoffen freie Sanin wird daher überhaupt nicht „ranzig“.
Alle Fette sind wichtige Nahrungsmittel und außerdem als Zubereitungsmittel vieler Speisen in der Küche unentbehrlich.