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Rennen zu Hoppegarten, 15. Juli

Auf auf der Pferderennbahn Hoppegarten machte die Sommerhitze Mensch und Tier zu schaffen. So liefen einige Rennen langsamer als erwartet. Besonders ein zweijähriges Pferd sorgte dennoch für Aufsehen.

Der Besuch der gestrigen Rennen wurde durch die glühende Sonnenhitze beeinträchtigt und auch die Pferde machten bisweilen den Eindruck, als ob ihre Schnelligkeit unter den sengenden Sonnenstrahlen zu leiden hätte. So machte die Pace im Danubia-Rennen, einer der beiden Hauptkonkurrenzen, einen recht müden Eindruck und in langsamer Fahrt zeigte Askania, die unter ihrem leichten Gewicht ihr Heil in einem scharfen Tempo hätte suchen müssen, dem Fünferfelde den Weg.

Das kam der Klasse von Fabelka gut zu statten, die sich zum Schluss nicht anzustrengen brauchte, um Askania leicht um einen Hals zu schlagen, während zwei Längen zurück Mon Désir als Dritte vor Coeur Dame einkam. In besserem Tempo wurde das über die Derbydistanz führende Audré-Erinnerungs-Handikap gelaufen, wo der leicht gewichtete Teddy das ganze Rennen vor Austerlitz bis in den Einlauf führte. Dann ging Rheingau an den beiden vorbei und sah schon wie der Sieger aus, als Pirol nach vorn geworfen wurde, um leicht mit dreiviertel Längen gegen Rheingau zu gewinnen. Zwei gute zweijährige Stuten bekam man im Asche-Rennen in der Graditzerin Wasserrose 2 von Cains a. d. Water Lily und in Herrn Haniels Pontresina von Binion a. d. Prinzess Margaret zu sehen. Beide Stuten legten Längen zwischen sich und das übrige Feld mit dem Resultat, dass schließlich Pontresina leicht gegen Wasserrose gewann. In der Siegerin dürfte man das beste zweijährige Pferd zu sehen bekommen haben, das bisher in diesem Jahre bei uns die Rennbahn betreten hat.