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Berner Konvention von elf Staaten ratifiziert

Der gesetzliche Normalarbeitstag

In den modernen Industrienationen gibt es gesetzliche Regelungen, wie viele Stunden pro Tag Frauen arbeiten dürfen. Die Unterschiede sind teilweise erheblich.

Die gesetzliche Arbeitszeit der erwachsenen Frauen schwankt in den einzelnen Staaten zwischen zehn und zwölf Stunden täglich. In Deutschland, Großbritannien, Griechenland, Holland und der Schweiz sieht die Gesetzgebung für den Tag vor Sonn- und Feiertagen eine kürzere Arbeitszeit vor. Auf Grund der Berner Konvention, die bisher von elf Staaten ratifiziert wurde, ist die Nachtarbeit der Frauen in allen Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten verboten. Als Maximalarbeitszeit für Frauen ist festgesetzt: in Deutschland und Griechenland 10 Stunden (an Tagen vor Sonn- und Feiertagen 8 Stunden), in Österreich 11 Stunden, Vereinigte Staaten 8 bis 12 Stunden, Großbritannien 12 Stunden, beziehungsweise 60 Stunden in der Woche (in der Texitlindustrie 55 1/2 Stunden), in Bulgarien, Frankreich, Holland, Rumänien 10 Stunden, in Japan, Norwegen 12 Stunden, in Rußland 11 Stunden, in Serbien 10 Stunden, dagegen im Handel 12 Stunden. Die Arbeitszeit für erwachsene Arbeiter ist nur in einige Staaten gesetzlich beschränkt, und zwar in Österreich und in der Schweiz (auf 11 Stunden täglich), Rußland (11) und in Frankreich (12 Stunden).